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21.05.2012 05:00
Alexander Kühnl

Alexander Kühnl
Alexander Kühnl

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Ein wasch-echter Jenenser – also in Jena geboren – zu sein, ist für einen Octavian, wie bei den Anderen zu lesen, nichts besonders; ist es doch fast schon ein Mitgliedskriterium. So auch bei Alexander, der an der Universität seines Geburtsortes Biochemie studiert. In so einem Fall wird man oft gefragt, was einen in der Heimatstadt gehalten hat. Für Alexander war das die Natur, das warme und auch warmherzige Klima, aber vor allem die Musik!

So hat auch er, wie fast alle Octavians, den Knabenchor der Jenaer Philharmonie als Knaben- (Alt) und als Männerstimme (Bass) durchlaufen, was ihm nicht nur die nötige Erfahrung im klassischen Chorgesang, sondern auch das Verständnis für Harmonie und Gefühlsgebung für einen guten ersten Bass einbrachte. Nebenbei lernte Alexander das Klarinettespielen, sowohl im klassischen als auch im Jazz-Bereich, und versuchte sich in verschiedenen Ensembles, u.a. Holzbläsertrio und Big Band der Musik- & Kunstschule Jena. Ein solches Projekt brachte ihn schließlich zu den Octavians. Im Winter 2008 wurde von einer engagierten, musikbegeisterten, jungen Frau das Projekt "Chor Jazzt" ins Leben gerufen. Nachdem Alexander 2006 auf Grund seines Studiums aus dem Knabenchor austreten musste, brannte es ihm förmlich unter den Nägeln, mal wieder in einem Chor zu singen. Dort traf er alte Bekannte, unter anderem Heiko Knopf. Dieser bot ihm die gerade frei gewordene Stelle im ersten Bass bei den Octavians an. Eine Nacht "drüber schlafen" reichte, um einen Entschluss zu fassen, und eine kurze Probe, mit einem unvergesslichem "And so it goes", war der Anfang von Alexander bei den Octavians – eine Geschichte, die für ihn schon unzählige schöne Momente bereitgehalten hat und die er sicher nie vergessen wird.