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Meine musikalische Karriere begann im Alter von sieben Jahren, als ich Mitglied des Knabenchores der Jenaer Philharmonie wurde. Bereits in dessen Vorkurs lernte ich das Notenlesen und das Spielen auf der Blockflöte. Der Flöte blieb ich etliche Jahre treu, bis ich später zum Saxophon wechselte. Mit höherem Alter und steigender Eigeninitiative brachte ich mir die Grundlagen auf Gitarre und Schlagzeug selber bei.
Schon immer hatte ich großes Interesse im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich, was sich sowohl in meinem Informatikstudium als auch in der Musik widerspiegelt. Als meine Mitschüler im Musikunterricht beim Thema Tonleitern, Akkorde, Takte etc. gähnten, spitzte ich die Ohren, denn auch in der Musik ist viel Logik vorhanden.
Nach einigen Jahren bei den Jena Jubilee Singers – einem Chor, welcher Gospel, Spirituals und andere moderne Stücke interpretiert – bin ich im Jahr 2007 zusammen mit Andreas bei den Octavians gelandet. In einer kleineren Gruppe trägt, wie ich finde, jeder Einzelne eine viel höhere Verantwortung als in einem größeren Chor. So nutze ich meine Stärken und bilde zusammen mit Michael das klangliche Fundament im Bass, unterstütze die Proben durch das Erklären und Vorklatschen von Liedpassagen mit schwierigerem Rhythmus und kümmere mich um unsere Homepage.
Ich bin sehr froh, eine Gruppe wie die Octavians gefunden zu haben, und stolz, ein Teil davon zu sein, denn sie ist mehr als nur ein Gesangsverein – sie ist ein guter Freundeskreis.
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