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Ich zögerte keine Sekunde, als mir Anfang April des Jahres 2006 per Telefon die Frage gestellt wurde, ob ich Interesse hätte Mitglied eines eigenen Vokalensembles, bestehend aus ehemaligen und aktiven Sängern des Knabenchores der Jenaer Philharmonie, zu werden. Seit diesem Tag sind nun beinahe 5 Jahre vergangen und aus dem namenlosen Doppelquartett sind die "Octavians" geworden.
Aufgrund meiner musikalischen Grundausbildung an der Jenaer Musikschule ab dem vierten Lebensjahr und der darauf folgenden langjährigen Mitgliedschaft im Jenaer Knabenchor erfuhr ich nicht nur früh welchen enormen Stellenwert die Musik in meinem Leben einnimmt, ich lernte auch diejenigen Menschen kennen, die meinen musikalischen Werdegang entscheidend beeinflussen sollten. Als ich 2006 zum Mitgründer der Octavians wurde, ahnte ich noch nicht, welche zahlreichen Erlebnisse, Erfolge und nicht zuletzt welche Freundschaften mich mit dieser Gruppe eines Tages verbinden würden.
Heute bin ich stolz, ein Teil dieses Ensembles sein zu dürfen, welches sich in den vergangenen Jahren musikalisch stetig verbessert hat und neben dem Gesanglichen auch menschlich weiter zusammengewachsen ist. Ich habe die Möglichkeit meine künstlerischen Ideen und Wünsche innerhalb dieser Formation zu realisieren und bringe mich außerdem durch organisatorische Aufgaben ein, bin stellvertretender Probenleiter und verwalte die Gruppenkasse.
Die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Jugend musiziert“ sowie die Konzertreise in die Schweiz im Jahre 2010 stellen meine persönlichen Höhepunkte in der Gruppengeschichte dar. Es bereitet mir große Freude mich gezielt auf derartige Vorhaben vorzubereiten und meine eigenen Fähigkeiten auf diese Weise zu entwickeln. Die Aufnahme der ersten Octavians-CD, welche einen Querschnitt unseres Repertoires präsentiert, ist eine weitere aufregende Erfahrung gewesen. Die Arbeit daran trug dazu bei, die Perfektion bezüglich des Klanges der einzelnen Stimmgruppen zu erhöhen und insgesamt die musikalische Dynamik zu verbessern. Ich blicke optimistisch in die Zukunft unseres Ensembles und freue mich auf viele weitere Stunden des gemeinsamen Musizierens.
"Hauptberuflich" studiere ich im vierten Jahr Humanmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität. |