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21.05.2012 05:10
Pressestimmen

„Lass' mich dein Badewasser schlürfen“

Octavians stellten ihre erste CD im Volksbad vor – Zwei Stunden meisterlich interpretierte Vokalmusik zu erleben

Jena. (hl) „Auftakt“ heißt die soeben erschienene erste CD der Jenaer Octavians. Viele Stücke daraus wurden im Volksbad gesungen, der Publikumsansturm zu diesem Konzert war enorm. Denn nicht ohne Grund wurde diesen acht Sängern beim Bundeswettbewerb der erste Preis zuerkannt. Die Musikfreunde wissen über die Qualität und Originalität dieser jungen Männer, wenn es gilt, Vokalmusik aus 500 Jahren Musikgeschichte zu interpretieren. Die Kings’s Singers waren einst Vorreiter in diesem Genre. Auch bei den Octavians ist die Programmauswahl vielseitig. Natürlich zählen Stücke aus dem Repertoire der Comedian Harmonists zu den beliebten Rennern, doch wenn zu Beginn der Satz „Tröstet mein Volk“ von Heinrich Schütz in lupenreiner Schlichtheit der Kruzianer gesungen wird, dann geht man als Hörer in sich.

Ob Madrigale, Vilanellen und Lieder von Giovanni Gastoldi, Orlando die Lasso oder John Dowland erklingen, stets ist man bei den Octavians von deren textlicher Klarheit und dem unvergleichlichen Klangbild fasziniert. Sie verfügen vom hohen Diskant im Sopran beziehungsweise Tenor bis zum tiefen Bass über profundes Stimmmaterial. CD-Tonmeister Martin Linde war extra angereist. In einem kleinen Diskurs mit den Sängern machte er anhand des Titels „Ich weiß ein Fass in einem tiefen Keller“ nacherlebbar, wie solche Tonaufnahme für die Akteure mitunter an den Nerven zehrend entsteht, wenn es sich um ständig zu wiederholende Details von Textverständlichkeit oder saubere Intonation dreht. Das Publikum reagierte lebhaft und äußerte Begeisterung bei so manchem aktuellen Hit. Bei einigen Titeln wirkte Herrmann Werner mit am Flügel, ein Urgestein, wenn es sich um Stilistik und punktgenaue Begleitung handelt. Es gab auch eine Uraufführung: „Tango“ von Carsten Morgenroth mit einem kleinen Tanzsolo. Der Bogen spannte sich von heiter bis besinnlich einschließlich Nachahmung jazziger Instrumenten- oder Schellackplattensounds. Zugaben mussten sein. Der Zuruf „Badewasser“ aus dem Publikum war die Bitte um „Lass mich dein Badewasser schlürfen“, und so endeten zwei Stunden meisterlich interpretierter Vokalmusik.

(TLZ, 12.04.2011)

Preisträger begeistern

Beim gestrigen Preisträgerkonzert von "Jugend musiziert" knisterte es förmlich im Haus der Kunst Sondershausen. Warum erfahren Sie hier...

Der Landesmusikrat Thüringen organisiert regelmäßig gemeinsam die beiden Wettbewerbe "Jugend musiziert" und "Jugend jazzt". Auch dieses Jahr war wieder Sondershausen und die Landesmusikakademie Thüringen Gastgebeber für den besten Nachwuchs aus Thüringen, die sich aus Vorentscheiden durchsetzten konnten.

Im Haus der Kunst saßen natürlich die Teilnehmer gespannt auf den Stühlen und wussten noch nicht so recht, welchen Platz habe ich denn belegt. Bekomme ich gar 23 Punkte und fahre zum Bundeswettbewerb nach Lübeck? Wer allerdings schon am Preisträgerkonzert teilnehmen durfte, konnte sicher sein, dass er in der Bewertung weit vorn lag.

Besonders viel Beifall bekam dieses Gesangsquintett: Christoph Uschkrat, Jena (1986), Bass, Andreas Martin, Großlöbichau (1983), Bariton, Matthias Maurer, Jena (1988), Tenor Rene Richter, Jena (1988), Alt Heiko Knopf, Jena (1989), Sopran. Wie diese fünf Sänger ein einfaches Gericht, "Chili con carne" besungen haben, das nötigte Respekt ab. Es begeisterte nicht nur das Publikum sondern auch [die Kyffhäuser Nachrichten]. [...]

(Quelle: Kyffhäuser Nachrichten)

 

Neue Stimmen willkommen

"Octavians" musizieren in Schweden

Jena. (tlz/at) Es sind acht Männer, die gut aufeinander hören und bestens zueinander passen. Zumindest dann, wenn es heißt, den richtigen Ton zu finden. Ein ordentlicher Gruppenklang ist denn auch das oberste Ziel des Vocal-Ensemble "Octavians", das im Jahr 2006 aus dem Knabenchor der Jenaer Philharmonie gegründet worden ist und seitdem ein Repertoire von mehr als 60 Beiträgen entwickelt hat. Anfang August gehen die acht  Sänger zum letzten Mal in ihrer aktuellen Besetzung auf Reisen.
"Wir wollen nach Stockholm fahren, in Kirchen auftreten und auf der Straße singen", sagt Christoph Schnedermann. Der 19-jährige ist einer der acht "Octavians" und einer von denen, die ab Herbst nicht mehr dabei sein werden: "Dann gehe ich nach Oxford zum Chemie-Studium." Es sei an der Zeit, sich nach Sänger-Nachwuchs umzuschauen, denn die "Octavians" sollen auf jeden Fall weiter bestehen, wenn auch mit anderer Besetzung. Er selbst singe aktiv seit seinem siebenten Lebensjahr: "Damals kam Berit Walther in die Schule, hat mit uns Kindern gesungen und nach Talenten geschaut. Seitdem bin ich im Knabenchor." Berit Walther, die Chordirektorin der Jenaer Philharmonie sei es auch gewesen, die den Jungs bei der Gründung der A-capella-Gruppe half und jetzt die Reise nach Schweden mitorganisierte. Unterstützung erhalten die Jugendlichen auch vom Autohaus Fischer, das den Bus für die Fahrt zur Verfügung stellt.

 

Wir sind alles, nur keine Boy-Group

Acht stimmgewaltige junge Männer aus Jena wollen als "Octavians" Karriere machen

Jena (OTZ/AS). Sie haben beachtliche Stimmen, große Vorbilder und viel vor. Als "Octavians" wollen acht junge Männer aus Jena Karriere machen. René Richter, Heiko Knopf, Matthias Mäurer und Michael Schwämmlein sind die Tenöre des jugendlichen Doppelquartetts, Bastian Walther, Johannes Schleußner, Christoph Schnedermann und Matthias Recklies singen den Bass in der Gruppe, die sich dem klassischen A-capella-Gesang verschrieben hat. Alle acht gehören seit langem zum Knabenchor der Jenaer Philharmonie, die meisten singen auch heute noch in dessen Reihen. "Aber die Idee, ein eigenes Ensemble im Stil der legendären King's Singers und Comedian Harmonists zu gründen, haben wir schon seit fast zwei Jahren verfolgt", berichtet Heiko Knopf. Doch damals seien die Stimmen noch nicht so entwickelt gewesen. Aus dem Stimmbruch sind die jungen Männer nun endgültig herausgewachsen, auch alle anderen Herausforderungen einer künstlerischen Karriere wollen sie jetzt meistern. Von der Repertoireauswahl über Notenbeschaffung und Auftrittsplanung bis zur Web-Seitengestaltung managen sich die "Octavians" selbst. "Wir singen, was uns gefällt, geistliche und weltliche Lieder wie poppige Titel". Ihr Konzertkalender ist jetzt in der Vorweihnachtszeit mehr als gut gefüllt. Einen großen Auftritt hat die Gruppe am 2. Dezember, 16 Uhr, in der Stadtkirche. Gemeinsam mit dem Thüringer Polizeimusikkorps gestalten die "Octavians" ein festliches Weihnachtskonzert.

 

Lieder, die jeder kennt

Die "Octavians" sind im Kahlaer Rathaus zu erleben

Kahla. (tlz) Die Jenaer Philharmonie präsentiert in ihrer gemeinsam mit dem Heimatverein veranstalteten Kahlaer Konzertreihe die "Octavians". Acht junge Sänger singen Lieder, die um die Welt gingen. Ob Comedian Harmonists, King's Singers, Wise Guys oder Flying Picketts, die "Octavians" spannen einen Bogen des unterhaltsamen A-capella-Gesangs von den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts bis fast in unsere Tage. Die Sänger des Ensembles sind alle aus dem Knabenchor der Jenaer Philharmonie hervorgegangen, dem sie seit frühen Kindertagen angehörten, inzwischen zwar entwachsen sind, aber bei einzelnen Konzertprojekten immer noch zur Seite stehen, wie auch dem Philharmonieschen Chor Jena.
Vier Tenöre und vier Bässe: Das ergibt die vollendete Mischung für Lieder wie "Vom kleinen grünen Kaktus", von "Wochenend uns Sonnenschein" oder "Veronika, der Lenz ist da". Der Spaß kommt dabei nicht zu kurz: "Es flog ein alter Käfer" und "Lass' mich dein Badewasser schlürfen" versprechen Humor feinster Sorte. Und wenn dann plötzlich bekannte Hits von den Beatles und Beach Boys aus den 60er Jahren intoniert werden, dann swingt auch das Publikum im rhythmischen Beat mit.
Karten zu 10 Euro gibt es im Vorverkauf bei Schreibwaren Schiebel, im Museum und im Bürgerbüro.

 

Die Jenaer Antwort auf Comedian Harmonists

Die Octavians möchten die Kultur ein Stück voranbringen

Jena. (tlz) Man nehme etwas Spaß und Lebensfreude und packe es zusammen mit musikalischem Talent und viel Charme. Aus dieser Mischung erhält man zweifelsohne die "Octavians", einen Chor aus derzeit noch sieben Jugendlichen.
"Bei unserer Gründung im April 2006 waren wir noch acht Sänger, daher auch der Name "Octavians", sagt Tenor Heiko Knopf (17). Alle Mitglieder haben früher mal professionell in einem Knabenchor gesungen oder singen noch dort, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass mit den Octavians eine Gruppe entstand, die für ihre Vorbilder "Comedian Harmonists" und "King's Singers" durchaus eine Konkurrenz werden kann.
Ihre Motivation besteht nicht nur darin, dass sie gerne singen, denn "wir möchten auch die Kultur ein Stück voranbringen", sagt Tenor René Richter (19).
Die Octavians singen sowohl geistliche Lieder im Rahmen der Kirchenmusik, als auch "Weltliches" - für festliche Veranstaltungen. Mit ihrer Musik möchten sie somit möglichst alle Publikumsschichten ansprechen. "Als primäres Ziel wollen wir jedem Hörer ein positives Gefühl bei unseren Auftritten vermitteln", sagt Bass Christoph Schnedermann (17). Dies haben sie bei ihren bisherigen Auftritten, zum Beispiel beim Jubiläum des Ernst-Abbe-Gymnasiums, bereits erreicht.
Die Sänger aus Jena sind noch auf der Suche nach dem achten Mann im Bunde - damit der Name dann auch wieder passt.

 

Großes Musikerlebnis

450 Besucher hörten Benefizkonzert in der Stadtkirche

Jena. (tlz) Das stolze Ergebnis vornweg: Beim Benefizkonzert des Polizeimusikkorps Thüringen und des Jenaer Männerchores "Octavians" am Samstag in der Stadtkirche St. Michael sind von den annähernd 450 Besuchern 1112 Euro gespendet worden. Sie werden zu gleichen Teilen an das Freizeitzentrum Klex und an das "Haus der Begegnung" in Kunitz gehen. Beide Einrichtungen dürfen auf noch höhre Zuwendungen hoffen. Die Polizeidirektion Jena als Initiator des Benefizkonzertes hatte in ihrer Einladung zudem auf Spendenkonten hingewiesen. So konnte auch Gutes tun, wer zum Konzert verhindert war. Was dieser freundliche Wink mit dem Zaunspfahl bewirkt hat, das wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
Den Weg in die Stadtkirche dürfte am Samstag wohl niemand bereut haben. Den Besuchern wurde ein vorweihnachtliches Konzert geboten, das hohen Ansprüchen genügte. Das Polizeimusikkorps Thüringen unter der Leitung von André Weyh bewies mit seiner Auswahl der Musikstücke, dass es ein Repertoire in weit gespanntem Bogen beherrscht. Werke von Bruckner, Franck, Mozart u.a. standen neben zeitgenössischen amerikanischen Kompositionen. Es gab herzlichen Beifall.
Den verdiente sich der (Jung)Männerchor "Octavians" ebenso redlich. Mit seinen bestens geschulten Stimmen kann sich das Oktett an schwierigen A-capella-Gesang wagen. Bei bekannten weihnachtlichen Weisen wie "Es ist ein Ros' entsprungen" oder "O, du fröhliche ..." empfindet der musikalisch weniger geschulte Zuhörer erst recht: Hier wird hohe Vokalkunst geboten.

 

Thomas Beckmann in der Stadtkirche

Cellist Thomas Beckmann setzt sich mit Benefizkonzert deutschlandweit für obdachlose Menschen ein. Der Jenaer Verein "Ein Dach für alle" holt den weltbekannten Künstler am morgigen Freitag, 11. April, 20 Uhr schon zum zweiten Mal nach Jena, diesmal in die Stadtkirche Sankt Michael. Thomas Beckmann wird Stücke von Johann Sebastian Bach spielen und vom A-capella-Chor "Die Octavians" begleitet. Der Erlös des Konzerts geht an den Verein, der mit dem Geld Wohnungen für alleinerziehende Mütter anmieten möchte. Karten für 15 Euro sind im Kirchenladen und in der Tourist-Information erhältlich.