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21.05.2012 05:24
Michael Schwämmlein
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1987, ein Jahr wie jedes Andere auch, bis auf eine kleine Ausnahme. In diesem Jahr erblickte ein Starbariton das Licht der Welt. Naja, also der Stern kam nicht wirklich und der Bariton erst später. Der Rede ist von mir, Michael Schwämmlein, gerade noch so am 31. Juli 1987 in den Juli hineingerutscht, oder sollte ich sagen herausgerutscht, keine Ahnung. Aber ich will mich nicht länger an solch einer Haarspalterei aufhalten.

Wie so üblich kam ich für den Juli fast zu spät, aber es sollte ja mit dem 31. Juli gerade noch so klappen, nicht in den August zu geraten. Nach dieser für mich immensen Anstrengung, pünktlich zu kommen, welche sich bis in die heutigen Tage hineinziehen sollte, wurde ich meiner Familie vorgestellt. Begrüßen durfte ich Vater, Mutter, meine beiden Brüder, Onkels, Tanten und Omas, welche meinen Werdegang verfolgten und mich bei diesem auch immer tatkräftig unterstützten. Anfänglich noch etwas unentschlossen in der Findung des Domizils zogen wir in den ersten Jahren relativ häufig um, wodurch ich von Lobeda über Winzerla, wo ich zugleich Kindergrippe und Kindergarten besucht habe, nach Jena-West kommen sollte, wo wir bis heute geblieben sind und was sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht ändern wird, zumindest was meine Eltern angeht.

Von Jena-West aus startete ich meinen schulischen Werdegang, welcher in der Westschule beginnen sollte, wo ich als bald auch von dem hiesigen Knabenchor der Jenaer Philharmonie entdeckt und aufgenommen wurde. Unter dem damaligen Chorleiter, Jürgen Puschbeck, sang ich nun voller Lust und Wonne im Sopran, genauer noch im Sopran1. Zeitgleich mit dem Gesang begann ich Klavier zu spielen, dies jedoch eher mit mäßigem Erfolg.

Mit fortschreitender Zeit sollte ich nicht nur von der Westschule auf das Anger Gymnasium wechseln, sondern auch in den Alt2, wo ich nun unter Hermann Kruse singen sollte. Durch den Wechsel der Chorleiter nicht angetan überlegte ich, ob ich denn nicht aus dem Chor austreten sollte. Diese Entscheidung wurde mir Gott sei Dank durch einen erneuten Wechsel der Chorleiter abgenommen, welcher mir die Ehre verschaffte unter Berit Walther singen zu dürfen. Während dieser Zeit kam ich in den Stimmbruch und wechselte nur wenig später vom Anger Gymnasium auf das Adolf Reichwein Gymnasium, auf dem ich bis zu der 12. Klasse blieb und meine Freizeit mit dem Schulchor unter Volker Renneberg als Tenor teilen durfte.

Nach der 12. Klasse beschloss ich, eine Ausbildung zum Informatiker aufzunehmen. Nun, mitten in der Ausbildung und kurz vor dem Abitur singe ich zwar nicht mehr im Schulchor, jedoch immer noch im Knabenchor, und im Madrigalkreis der Jenaer Philharmonie, wo ich versuche, mich als Tenor zu beweisen. Dem nicht genug singe ich natürlich auch bei den Octavians, als Mann / Tenor der ersten Stunde. An dieser Stelle könnte ich noch meine Hobbys aufzählen, aber ich glaube die sind einigermaßen klar.